My Story’s with God    ♡              

  by  Jane Kimmich

d5206b4c-b4e6-45c3-a4ab-e0b81ccf7629.JPG

About me

Hey, Schön, dass du hier gelandet bist!
Ich bin Jane, 17 Jahre alt und komme aus dem Schwabenländle.
Seit 2012 habe ich angefangen zu schreiben. Zuerst Tagebuch, dann Poetry Slams 
(das ist eine neue Form von Gedichten) und hin und wieder mal, hatte ich Ideen für ein Buch. Schlussendlich hat mich es hierher geführt.


Blog


Wie kam ich dazu?
Ich selber, bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und über die Jahre ist mein Glaube immer mehr gewachsen. Dennoch gab es bei mir der Punkt an, wo ich gefühlt nichts mit Gott erlebt habe und auch nicht mehr motiviert war in meinem Glauben zu wachsen und vor allem mit Gott Erlebnisse zu erleben.
Der Abend und das Abenteuer sind jetzt drei Jahre her. Für mich war es eine unglaubliche spannende, auf Gott vertrauende und lebenswichtige Erfahrung, die ich gern mit DIR teilen möchte. Weil ich der Überzeugung bin, das Jeder der sich nach mehr Abenteuer, mehr Tiefe in seinem Glauben oder einfach nur mehr Herausforderungen sucht, auch diese von Gott bekommt. Im Grunde schreibe ich diese Zeilen für DICH.

 

Mein Ziel für dich

Mein Ziel ist es, das du von diesem Blog profitieren kannst und selber ermutigt wirst.
Gott möchte  etwas in dich bewegen, dir deinen Herzenswünsche erfüllen, Visionen geben, weil er dich liebt und sich nichts mehr, als danach sehnt, dir nah zu sein und 
deine Zeit mit seiner Zeit zu teilen.  Sei mutig und spring ins kalte Wasser!


Storys with God

1.  Der Schülerbibelkreis 

Der Schülerbibelkreis

Prolog        
Wie ich schon erwähnte, prägte mich Gott mein Leben lang.
Eigentlich erfüllte ich das „typische Klischee“ eines christlichen Jugendlichen.
Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, ließ mich dann mit 12 Jahren taufen, zwei Jahre später Konfirmieren und daraufhin ging ich wöchentlich in einen Jugendkreis. 

 

Wie alles begann
Mir war zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, dass Gott alles im Voraus geplant hat.
Immer wieder schickte mir Gott die richtigen Menschen und Dinge zur richtigen Zeit.
Das heißt, jetzt in diesem Moment, in denen ich diese Zeilen schreibe und du sie liest, hat Gott schon dein Weg vorbereitet. Du gehst also IMMER in ein Vorbereitetes Leben.


Der Abend der alles veränderte:
 Angefangen hat es an einem Sonntagabend in Beat.
(Beat ist ein Jugendgottesdienst von unserem kompletten Bezirk), in dem es um das Thema ging das wir Christen Höhen und Tiefen haben aber wo bleiben die Abenteuer? 
Die täglichen Herausforderungen?
Wo haben wir so ein Vertrauen auf Gott, wenn alles schief läuft?
Man muss Springen um Abenteuer zu erleben und 
das wollte ich. Ich wusste nicht wie, wann, wo, nur mit wem- Gott.
Ich war damals 14 und wusste, so wie meine Beziehung zu Jesus ist, möchte ich nicht mehr. 
Ehrlich gesagt, war ich überrascht das man mit Gott überhaupt Abenteuer haben kann.

Eine Zeit lang war Gott für mich mein Sündenvergeber und Helfer und auch mein Freund aber natürlich auch mein Wegbegleiter, Vorbereiter und mein Planer. Aber Abenteuer stand nicht auf der Liste- zumindest nicht bis zu dem Abend.

Der Prediger erwähnte, dass Gott uns die Wahl gab, ob wir ein Leben mit ihm haben möchten, oder nicht. 
Oft sind wir Christen das typische Klischee, wie ich oben erwähnt habe. Und dann gibt es noch Forscher und Springer. Forscher, forschen gern. 
Gehen mit einer Lupe durchs Leben und beobachten gerne andere als sich selber. 
Springer hingegen, springen. Auch gern mal ins Ungewagte. Sie haben den Mut, ins Ungewisse zu springen und wissen sie kommen gut an. 
Das Problem dabei ist, das Gott keine Forscher möchte. Er möchte Springer! Solange wir am forschen sind, dreht sich alles um andere- Was sie tun. Wie sie zu Dingen und Werten stehen und es dreht sich nicht um Dich selber. Und das ist das Problem, meines Erachtens. 
Gott möchte Beziehung. Das geht nur zwischen Dir und Gott. Da ist kein Platz was andere wollen oder tun. Gott möchte Dich verändern, aber das geht nicht wenn wir mit einer Forschernase nach vorne schreiten. Beim Springen heißt es einfach, gebrauche mich Gott wo auch immer und verändere mich dadurch!

In der stillen Zeit danach wurde mir einiges klar:
Ich hatte es zu diesem Zeitpunkt nicht versucht, zu Springen.
Ich hatte es satt, ständig auf einer Nulllinie mein Christsein Leben zu leben.
Aber er sagte noch: „Passt auf was ihr sagt“!
Ich sehnte mich nach Veränderung. Nach Abenteuer. Mir wurde bewusst, wenn ich jetzt nichts verändere, wird sich nichts verändern. Nicht jetzt. Nicht Morgen und auch nicht Übermorgen. Ich stand da und sagte kurzerhand zu Gott: 
„Ich möchte kein Forscher mehr sein, sondern ein Springer. Dazu  brauche ich  deine Hilfe. Ich habe keine Ahnung, was du vorhast, aber zeig es mir bitte.“ 

 

Der Sprung ins kalte Wasser
Falls ihr jetzt denkt, alles geschah zügig nacheinander, falsch gedacht.
Denn erstmal geschah nichts. Ich vertraute darauf und betete, betete und betete.
Natürlich kamen auch Zweifel weil, es ein Gespann war, zwischen Vertrauen und Geduld. 
Es gab auch Tage da dachte ich, er hatte mich vergessen aber dann, auch Tage, in denen ich dachte alles kommt zur richtigen Zeit.

 

Und nur weil bei mir etwas Geschah, was für manche an ein schönes, krasses Erlebnis mit Gott klingt, heißt das noch lange nicht dass es bei Dir genauso kommen könnte-
Du musst nur springen! Gott ist bei Dir und auch nur ein Gebet weit entfernt.

Träume

Nach dem eine Weile nichts geschah war mal wieder Beat 
und wir sollten Träumen. Zum einem für Beat aber auch speziell für unseren Landkreis. 
Und je mehr ich Zeit mit Gott verbrachte, wurde mir mehr und mehr bewusst ich möchte Menschen von Jesus erzählen. Ich merkte vor allem in meiner Klasse, wie viele nichts von Gott entweder wissen oder einfach viel Falsches rausposaunen. Und das machte etwas in mir. Ich saß in Beat und wir sprachen unsere Träume nacheinander aus und ich merkte wie ich plötzlich das sagte, was mich den ganzen Abend keine Ruhe lies und ich das Gefühl hatte, ich sollte:
„Ich träume von einem Schülerbibelkreis an meiner Schule“, sagen.
Innerlich dachte ich mir: Gott wie soll das gehen? In diesem Raum sitzen keine Leute mit denen ich mir das vorstellen könnte, geschweige denn darauf Lust hätte. Ich hatte keine Ahnung wie das geht und vor allem mit wem. 
Mir war echt mulmig zumute. War das, das Abenteuer, das Gott jetzt mit mir anfängt?
Fühlt sich so, der kalte Sprung ins Wasser an? Schlussendlich fühlte sich so Träumen an.
Man weiß nicht, ob es nur ein Traum ist und träumt oder einfach die Chance bekommt den Traum zu erfüllen.


Der Deal

Um mir klar zu werden ob es das ist, wohin der Weg führen sollte und auch, meine Träume  fest zu machen, beschloss ich einen Deal mit Gott auszumachen. Denn ich konnte entweder diesen Traum in meinem Kopf weiterträumen oder aktiv werden.
Der Deal war:

-Gott sollte mir die Leute, mindestens einen Lehrer, 
den Raum und dafür sorgen, dass es zustande kommen
sollte mit der Einverständnis vom Rektor geben.- Dann würde ich es machen.-

Innerlich dachte ich, das konnte niemals zustande kommen.   
Im Nachhinein unterschätzte  ich Gottes Pläne mit 100%! 

Christival 2016 
Damals als das Christival bevor stand, war mir relativ schnell klar, dass ich hingehen werde, komme was wolle. Meine engsten Freunde kamen nicht mit, ich entschloss mich aber dennoch mitzugehen mit  einer anderen Freundin. Schlussendlich waren wir einige und es stellte sich heraus, dass ich doch mehr Menschen und Familien  kannte aus meiner Schule.
Eine Familie K. kannte aus einer anderen Gemeinde von den christlichen Veranstaltungen und teils unserer Schule.
Es das Beste was mir jemals passieren konnte. Here´s why:

Erste Schritte

Wir fuhren zu den Seminaren mit der Straßenbahn und ich unterhielt mich mit der Familie K.  Ich kannte Sie vom Sehen und weil die Frau Elternvertreterin an unserer Schule ist.  Die Fahrt über redeten meist wir über die Lehrer. Sie fragte mich, ob ich noch weitere Christen an der Schule kenne.
Ich sagte ihr, dass ich ein paar kannte und dass ich mal an einen Eindruck hatte, einen Schülerbibelkreis (SBK) zu gründen. Sie fing  an zu grinsen und meinte den Gedanken hatte sie auch mal. So philosophierten wir die Tramfahrt hindurch über das, was wir machen konnten. Sie sprach davon, mit dem Rektor, mit dem Sie gut klar kam, über die Erlaubnis zu sprechen. Und machte mir Mut, Dinge in Angriff zu nehmen.
Die Elternratsvorsitzende machte  mir also Mut nach vorne zu blicken 
und irgendwie hab ich das Gefühl gehabt sie schickt mir der Himmel.
Und mein Kopf begann es schon zu rattern, weil sich mein 
Gehirn gefüllt hatte und ich plötzlich dastand und ich war 
diejenige die Dinge in Angriff nehmen musste. Sooft hatte ich daran gezweifelt und plötzlich passierten so viele Dinge innerhalb einer 15 minütigen Tramfahrt…


GWF & SHINE

Der letzte Abend kam und Good Weather Forcast hatte an dem Abend das Abschluss-konzert und stellte Shine vor.
SHINE Deutschland ist die Schülerarbeit von Campus für Christus e.V.  2012 gründeten die Brüder, Johannes und Florian Stielper (von der Band Good Weather Forcast), 
offiziell die Jugendarbeit SHINE DEUTSCHLAND. 
Ihr Anliegen ist es  lokale Jugendarbeit zu unterstützen, Jugendliche zu fördern und zu ermutigen in ihrem Umfeld einen Unterschied zu machen. 
In Ihrer Arbeit durch City Touren vermitteln Sie christliche Werte und ermutigen junge Menschen, über Gott nachzudenken.
Währenddessen klopfte mein Herz, weil mir bewusst wurde, das ist die Chance.
Ich lief nach dem Konzert zu ihrem Stand und ich sagte, das ich hab den Eindruck hätte, ich sollte einen SBK zu gründen. Ich gab ihnen meine Mail und sie würden sich melden.

Der Lehrer

Beeindruckt von dem Wochenende, ging auch schnell der Alltag wieder los.
In der Gemeinde sah, ich immer wieder ein Lehrer der auch plötzlich in meiner  Schule auftauchte. Nach einigen Wochen stellte sich heraus, dass der Lehrer P. neuer Mitarbeiter war in unserem Jugendkreis und an unserer Schule unterrichtete.
Es stellte sich heraus, dass er ein sehr cooler Lebensvoller auf Jugendliche basierter Mensch war, der echte Begeisterung hatte für Jesus.

 

Die Freizeit
Das Schuljahr neigte sich dem Ende zu und paar Wochen später fuhren wir als Jugendkreis, mit anderen jugendlichen( auch von meiner Schule),  auf unsere Sommerfreizeit mit dem Lehrer P.  Während der Freizeit machte ich mir Gedanken darüber wer noch alles miteinsteigen könnte. Ich hatte vier in meinem Kopf, die auch Mega Lust hätten mitzumachen. Die Freizeit neigte sich dem Ende zu, aber das hieß auch das neue Schuljahr 
rückte näher. 

Da ich den Lehrer auch noch nicht so wirklich kannte, hatte ich auch ein wirklich komisches Gefühl aber in den zwei letzten Tag musste ich  meine Chance ergreifen ansonsten wäre in zwei Tagen  wieder Schule und die Sache wäre vergessen.

Er saß dann alleine an einem Tisch, ich saß mich einfach hin und hab ihm meine 
Geschichte erzählt bis hierhin: Wie ich mal wie ich meinen 
Wunsch hat etwas zu verändern an der Schule, Menschen 
zu verändern, aber auch Lehrer und mein Gedanke an SBK
 und dass ich eigentlich noch ein Lehrer brauchte.

 Er sagte für gefühlt 10 Minuten nichts aber nach wahrscheinlich ein paar Sekunden sagte er dann: „Ja ich hätte ziemlich Lust darauf würde mich auch wirklich unterstützen und rein rechtlich gesehen hätte man in  Deutschland auch keine Schwierigkeiten.“

Das brachte uns beide zum Lachen. Und so nahm eigentlich alles seinen Lauf alles war getan. Über die Ferien wusste ich so circa 5-6 Leute. Ich erzählte dann auch noch in der Freizeit von meinen Plan von dem Schülerbibelkreis sie waren super begeistert und fanden es cool.

Die Rückmeldung

Mittlerweile meldete sich auch Lisa von SHINE bei mir. Sie half mir das Ganze zu organisieren mit Ideen, Aktionen und auch einfache Dinge wie Namensgebung oder organisatorische Dinge. Shine schickte uns auch ein Paket mit Postern, 4 Points Armbändern (https://thefour.com/de/) und Andachtkarten mit berühmten Menschen mit inspirierenden Texten und Messages. Es gab mir Kraft, weil ich wusste Gott steht hinter mir und das ist das richtige. Ich konnte auch somit vor der Klasse stehen und sagen, dass ich einen Schülerbibelkreis leitete. 

Neues Schuljahr, neues Glück?

Das Schuljahr, begann wie jedes Jahr. Nur das in diesem Schuljahr ein Schülerbibelkreis stehen würde. Ich konnte das irgendwie nicht so glauben. Der Deal war zwar noch nicht fertig aber das er zu 100% noch erfüllt wird, daran hatte ich keine Zweifel.
In der ersten Woche liefen noch organisatorischen Dinge. Wir planten sie Woche drauf das erste Mal ein SBK: Treffen zu haben.
Anhand von dem SHINE-Paket, hatten wir die Andachtsarten und Material wie wir größer werden konnten. Der Lehrer organisierte uns ein Klassenzimmer und ich informierte die Mädels von der Freizeit und weitere Schüler.

Der erste SBK
Wir trafen uns zu siebt, in der ersten großen Pause mit Message und Gebet, für das neue Schuljahr und auch für Wachstum innerhalb des Bibelkreises.
Nach ein paar Wochen waren wir ca.6  Leute und gewannen auch mehr dazu.
Für mich war es so cool, das auch ein Mädchen da war, die Christ ist und sie ihren Freund mitgebracht hat der die besten Fragen gestellt hat. Unser Kreis war einfach bunt. 
Er musste nicht perfekt sein, viel größer war das Geschenk das Gott den SBK gemacht hat und ich bereit war zu springen.

Die Verbreitung und der Raum
Das wir ein SBK hatten wurde, schnell  verbreitet. Und natürlich gab es positive und negative Rückmeldungen. Ich hing mir in mein Zimmer ein Zettel, den ich jeden Tag sah, auf, auf dem Stand:
                                               
                                          
                                            SBK    

          
                        Träume groß.                  Gott wirkt
..



Das gab mir Mut auch vor der Klasse zu stehen uns zu sagen, an was ich glaube, gerade auch im Reli-Unterricht.
Auch die Lehrer sprachen mich an, warum ich mittwochs nicht mehr zu Klassensitzungen kommen konnte. Im Lehrerzimmer ging es die Runde und es war spannend zu sehen wie viele sagten, wie cool das sei. 
Die ganzen Schuljahre über hatten wir Renovierungsarbeiten an unserer Schule.
Das hieß, Umbauarbeiten und auch Räume wurden frei und wieder neu besetzt.
Eins kam zu anderen und es stellte sich heraus dass der Kartenraum frei war. Die Karten wurden an den Wänden aufgehangen und wir hatten ein neues Zimmer. 
Es gab viele Vorteile dadurch.  Schüler fragten, warum auf einmal 7 Leute in ein Kartenraum mussten und das in der Pause. Und wir durften den Raum beliebig nutzen ohne, dass eine Klasse raus und rein kam, um etwas zu holen.


Nun fehlten aber noch Stühle, da wir durch den Umbruch keine mehr hatten.
Ein paar Wochen später, war ich auf einem Geburtstag vom EC-Verband aus. 
Am Abend als wir aufräumten kam der Leiter auf mich zu und meinte, ob ich ihm kurz helfen könnte. Wir liefen zu dem Raum in dem man viele Dinge verstauen konnte.
Er fragte mich, ob ich ihm helfen könnte die Pappstühle wegzuschmeißen, weil man den Raum eine Woche später für eine Tagung brauchen würde. Und da machte es klick bei mir:  Stühle, besser gesagt Pappstühle die man auf Messen hatte, wollte er loswerden und ich brauchte welche!
 Ich fragte ihn, ob ich die haben dürfte und er war begeistert davon, weil man die noch gut benutzen konnte. So fuhren wir mit Pappstühlen nach Hause, die wir in der nächsten Stunde benutzen konnten.  Das Gute daran war, man konnte sie wieder zusammen klappen und somit gut verstauen.

 

Aktionen

Um auf uns Aufmerksam zu machen schmiedeten Pläne für Aktionen-aller Art.
Von Plätzchen bis Flyer und Rosen bis hin zu kleine Päckchen. 
Weihnachten stand vor der Tür und unsere Idee war, in kleinen Tütchen Plätzchen zu backen und mit Flyern es zu beschmücken. Weil die Bäckerei durch die Adventszeit sehr eingeschränkt war, konnten wir diese Aktion leider nicht fortführen.
Nur die Flyer zu drucken, wollten wir auch nicht, denn bei auch nicht christlichen Veranstaltungen lagen Flyer aller Art immer im Schulhaus. Wir verbreiteten uns also bis dahin mündlich. Bei größeren Aktionen von unserer gemeinsamen Gemeinde, wie zum Beispiel Cinechurch (Cinechurch ist ein Jugendgottesdienst in einem Kino mit einem selbergedrehten Film). Zu solchen Aktionen haben wir große Plakate im Schulhaus aufgehängt. Zu Cinechurch hatten wir auch das erste Mal zwei volle Kinosäle besetzt.

Die Rosenaktion
Das Jahr nahm seinen Lauf und immer mal mehr oder weniger Leute kamen.
In einem Telefonat mit L.  (meine zuständige Person von SHINE), das ich immer Mal wieder führte, erwähnte sie nebenbei das man auch eine Rosenaktion machen konnte. Ich verwarf den Gedanken gleich wieder, weil es ziemliche Kosten mit sich trug. 
Seit dem ersten SBK-Treffen und der damaligen Zeit war das Schuljahr fast zu Ende.
 Irgendwann dachte ich mir, wenn ich schon nicht im SBK oder in der ganzen Schule eine Veränderung schaffen kann, dann wenigstens in meiner Klasse. 

Ich hatte nie wirklich 100 % eine Freundschaft in der Klasse,
 aber trotzdem dachte ich, ich muss irgendwas Gutes tun.
Weil so oft sagt man blöde Dinge oder Dinge die manchmal, 
gar nicht so meint und das wollte ich einfach klarstellen und sagen:
„Hey du bist gut, egal welche Macken kann du hast“.
Mein Eindruck über die 6 Jahre gemeinsame Schuljahre war, dass  jeder einen anderen Hintergrund hatte und wir waren sehr verschieden. Aber eine Sache blieb und das war das ich jeden mochte. Ich war nicht wirklich beliebt, aber ich merkte dass man sich bei uns schnell niedrig machte und dass es schlussendlich eine blöde Stimmung gab.
Manchmal dachte ich, wir Mädchen und auch Frauen allgemein machen uns so oft das Leben schwer. Immer ist da dieser Konkurrenzkampf dazwischen. Aber das braucht niemand. Und das wollte ich jedem einzelnen Mädchen sagen.

Und so schrieb ich, an jede jedes Mädchen einen Brief,
 was ich an Ihr schätze ,was ich toll an Ihr fand und bewunderte und legte noch, eine Rose hinzu, schön verpackt. 
Aber da ich wusste dass wir uns garantiert mich die Jungs 
drauf ansprechen würden, warum nur die Frauen 
das bekommen haben und nicht Mädchen haben 
sie zum Trost noch ein Knoppers bekommen;)

 

Reaktionen

Und einer der blieb heute noch im Kopf er meinte, 
warum ich das wohl tue, und ich sagte: 
„Ihr seid mir alle am Herzen und ich mag euch auch wenn das manchmal 
nicht so rüber kommt und das wollte ich einfach hiermit ausdrücken.“

 Es waren ganz verschiedene Reaktion dabei.
Und es war manchmal auch schwer Dinge aufzuschreiben, wo man 
eigentlich weiß man hat kein Kontakt zueinander.
 Aber ich hab gesehen wie Mädchen sich vergleichen,
runter gemacht haben und nicht auf der  Ebene waren sich wertzuschätzen und ich glaube nachdem was ich getan hatte, hatte ich zumindest das Gefühl für einen Tag lang 
haben sie sich doch Wertgeschätzt und den Brief werden sie dann auch länger haben als die Rose.

Schlussendlich kam auch ein Shinebericht auf Instagram,
mit der Aktion was ich mich sehr gefreut hat. 

 

Schlussworte 

Inzwischen bin ich schon fertig mit der Realschule und schaue rückblickend gerne auf diese Jahre und Zeit zurück. Hätte ich damals dieses eine Gebet nicht gesprochen, wäre das alles nicht passiert. Ich bin im Glauben vielmehr gewachsen, hab gelernt zu meinem Glauben zu stehen und Gott auch zu vertrauen, weil er die Führung hat, nicht Ich.

Ich kann Dich nur ermutigen zu Springen! Es war eines der besten Dinge, die in meinem Leben passiert sind. Durch SHINE sind Freundschaften entstanden, Menschen haben von Gott gehört und Gott konnte mich gebrauchen- an meiner Schule. Manchmal dachte ich:
Schade, das sich keiner bekehrt hat, der Neu bei uns war. Doch jetzt glaube ich, dass ich vielleicht nur ein Puzzlestück bewegt habe oder das Gottesbild verändert habe. Wer weiß, was noch der Person begegnen wird.

Mein Tipp für Dich
Ich hörte immer wieder auf Veranstaltungen von Menschen, die über große und schöne Wunder gepredigt haben, aber innerlich dachte ich mir ständig ich will so etwas auch haben. Warum habe ich so etwas nicht? Warum wirkt Gott bei all den anderen und nicht bei mir?
Meine Antwort darauf ist: Springe! Forsche nicht mehr, sondern springe und schau was Gott alles wunderbare und große Dinge aus Dir und mit Dir machen kann. 

Ich hab hier ein paar Tipps für dich, solltest du Dich dafür entscheiden zu Springen:
1. Gebet: Kein Forscher mehr, sondern Springer!
2. Bleib im Gebet und schreib deine Träume, Visionen auf.
3. Prüfe, ob das wirklich von Gott kommt oder ob es dein Wunsch ist.
4. Rede mit einem Pfarrer/ Pastor oder Freunde darüber, die dir eine ehrliche Meinung geben.
5.Tun  = Springen.

 

Danksagung
-Mein Dank geht an Shine Deutschland für den super Support und auch für mein SBK-Team der mitgewirkt hat. Und auch Gott, der mich durchgeführt hat und mich immer wieder überrascht.        

  

Danke, fürs Lesen   

Be blessed!

Eure Jane Kimmich